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„Die chymischen Gläser und Gefäße wurden zu Grimnitz nach seiner Erfindung und Angabe gemacht; er gab die Zeichnung, und wenn sich der Hof daselbst aufhielt, so übernahm er die Aufsicht über die Glashütte, welche weißeres und beßeres Glas lieferte als vorher.“
Dies ist der erste schriftliche Beleg der Glasproduktion in der Mark Brandenburg.
Zwischen 1601 und 1792 sind aufeinander folgend weitere sechs „Grimnitzer Glashütten“ an mehreren Standorten, so in Grimnitz (heute Ortsteil von Joachimsthal), in Althüttendorf und in Neugrimnitz, betrieben worden.
Das produzierte Sortiment reichte von Tafelglas bis zu dem grünen Gebrauchglas. Letzteres wurde in großen Mengen hergestellt. Flaschen, frei geformt, wurden in „Hüttenhundert“ (je 25 Stück) abgerechnet. Weitere Produkte waren Stäbe, Apothekenfläschchen, Ampullen, Stabröhrchen, Schröpfgläser, Vorratsgläser, aber auch Scheibenglas für Fenster-Butzen.
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